Chortiatis, Berggipfel in der Metropolregion Thessaloniki, Griechenland.
Der Mount Chortiatis ist ein Berggipfel südöstlich von Thessaloniki, der von dichten Wäldern bedeckt ist und zum Seich-Sou-Nationalpark gehört. Von seinen höchsten Punkten aus blickt man über die Stadt und die umliegenden Gemeinden der Metropolregion.
Die alten Griechen nannten diesen Berg Cissus, und zur Römerzeit transportierte ein Aquädukt Wasser aus seinen Quellen nach Thessaloniki. Im Mittelalter entstand auf dem Berg das Kloster Chortaiton, das bis zum 15. Jahrhundert ein aktives religiöses Zentrum blieb.
Das Kloster Chortaiton, das dem Berg seinen Namen gab, zog jahrhundertelang Pilger aus der gesamten Region an. Seine Ruinen sind heute noch auf dem Berg zu sehen und erinnern an die religiöse Rolle, die dieser Ort für die umliegenden Gemeinden spielte.
Die Wanderwege sind für verschiedene Fitnessniveaus geeignet, aber gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind unbedingt erforderlich, besonders im Sommer. Der Berg ist von Thessaloniki aus gut erreichbar, und die meisten Wege beginnen an den unteren Waldrändern.
Auf dem Berg wachsen mehr als 85 dokumentierte Pflanzenarten, was ihn zu einem der botanisch interessantesten Gebiete in Nordgriechenland macht. Viele dieser Pflanzen sind typisch für das östliche Mittelmeer und für Botanikbegeisterte besonders lohnenswert zu entdecken.
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