Ilioupoli, Wohnvorort im Südosten von Athen, Griechenland
Ilioupoli ist ein Wohnvorort im Südosten Athens, der sich am westlichen Fuß des Hymettus-Berges erstreckt. Die Gegend ist durch konzentrische kreisförmige Straßen gekennzeichnet, die elf verschiedene Viertel miteinander verbinden und ein erkennbares Netzwerk bilden.
Der Ort wurde 1924 von griechischen Flüchtlingen aus Kleinasien gegründet, die nach dem Bevölkerungsaustausch infolge des Griechisch-Türkischen Krieges hierherzogen. Diese Neusiedler prägten die Entwicklung und Struktur des Vororts von Anfang an.
Die Gemeinde pflegt Beziehungen zu internationalen Städten wie Novi Sad in Serbien und Larnaca in Zypern durch kommunale Austauschprogramme.
Das Gebiet verfügt über eine Metro-Station an der Linie 2 sowie mehrere Buslinien, die gute Verbindungen ins Zentrum Athens bieten. Besucher und Einwohner können problemlos das gesamte Netzwerk der Bahn- und Busverkehrsmittel nutzen.
Das Stadtgebiet folgt einem auffallenden geometrischen Muster aus fünf ovalen Straßenzügen, das von erhöhten Positionen aus besonders deutlich erkennbar wird. Dieses ungewöhnliche Straßenlayout macht es zu einem interessanten Beispiel für geplante städtische Entwicklung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.