Åland, Autonomer Archipel in der Ostsee, Finnland.
Åland ist ein Archipel aus 6.700 Inseln zwischen Finnland und Schweden, von denen 65 bewohnt sind und sich über ein Territorium erstrecken. Die Inselgruppe liegt im nördlichen Teil der Ostsee und verbindet skandinavische Küstenlandschaften mit flachen Buchten und Schärenformationen.
Der Völkerbund gewährte dem Archipel 1921 einen besonderen autonomen Status unter finnischer Souveränität und legte seine dauerhafte entmilitarisierte Position fest. Diese Entscheidung folgte auf Spannungen zwischen Finnland und Schweden über die Kontrolle der strategisch gelegenen Inseln nach dem Ersten Weltkrieg.
Die Inseln tragen skandinavische Ortsnamen und folgen schwedischen Traditionen in Architektur und Alltag. Rot gestrichene Holzhäuser mit weißen Fensterrahmen prägen die Siedlungen, während Mittsommerfeste und Krebsessen den Jahresrhythmus der Bewohner bestimmen.
Fährverbindungen aus Finnland und Schweden verkehren das ganze Jahr über und verbinden mehrere Häfen mit dem Archipel. Reisende sollten beachten, dass einige kleinere Inseln nur im Sommer per Boot oder kleiner Fähre erreichbar sind.
Das Gebiet unterhält ein eigenes Parlament und gibt eigene Briefmarken heraus, die bei Sammlern weltweit gefragt sind. Strenge Vorschriften begrenzen den Erwerb von Grundeigentum durch Personen ohne langjährigen Aufenthaltsstatus oder familiäre Bindungen zur Region.
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