Oulu, Hafenstadt in Nordösterbotten, Finnland.
Oulu liegt an der Mündung des Flusses Oulu am Bottnischen Meerbusen und erstreckt sich über mehrere Inseln, die durch Brücken und Fußwege verbunden sind. Die Innenstadt verbindet Wohnviertel mit Geschäften und Büros, während Parks und Uferpromenaden entlang des Wassers verlaufen.
Die Siedlung entstand im Mittelalter als Handelsposten, bevor sie 1610 von König Karl IX. von Schweden die Stadtrechte erhielt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem Zentrum des Teerhandels, der Holz aus den nördlichen Wäldern in europäische Häfen brachte.
Die Stadt richtet jährlich die Air-Guitar-Weltmeisterschaften aus, bei denen Teilnehmer aus vielen Ländern ohne Instrumente auf der Bühne stehen. Das Tietomaa-Wissenschaftszentrum präsentiert Ausstellungen zu Technik und Naturwissenschaften und zieht Familien und Schulgruppen an.
Das umfangreiche Netz von Radwegen wird auch im Winter gepflegt, sodass Bewohner und Besucher bei jeder Witterung durch die Stadt fahren können. Viele öffentliche Gebäude und Geschäfte sind gut erreichbar, da Brücken und beleuchtete Wege die Inseln miteinander verbinden.
Die Stadt gilt als nördlichstes Technologiezentrum der nordischen Länder, wobei der Wissenschaftspark Technopolis regionale Innovationen fördert. Viele Unternehmen entwickeln hier Lösungen für Mobilfunk und drahtlose Kommunikation.
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