Mariehamn, Verwaltungshauptstadt auf den Åland-Inseln, Finnland
Mariehamn ist die Verwaltungshauptstadt auf den Åland-Inseln in Finnland und erstreckt sich über eine Halbinsel zwischen zwei großen Häfen mit breiten Alleen und Holzgebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Die Stadt liegt auf einer schmalen Landzunge, wo Wasser an beiden Seiten die Orientierung erleichtert und den Blick auf die Schären freigibt.
Die Gründung erfolgte 1861 während der russischen Herrschaft über Finnland und erhielt ihren Namen nach Kaiserin Maria Alexandrowna. Nach der finnischen Unabhängigkeit blieb die Stadt Verwaltungszentrum des autonomen Gebiets Åland mit eigener Gesetzgebung.
Osthafen und Westhafen teilen die Halbinsel und prägen das Leben der Stadt, wo Schifffahrt noch heute Alltag und Tradition verbindet. Reedereien und Fährterminals bestimmen weiterhin das wirtschaftliche Bild, das Besucher beim Spaziergang entlang der Kais erleben können.
Die kompakte Anlage ermöglicht kurze Fußwege zwischen allen wichtigen Einrichtungen, und die meisten Ziele lassen sich in wenigen Minuten erreichen. Die Halbinselform hilft bei der Orientierung, da Wasser stets als natürliche Begrenzung sichtbar bleibt.
Das Stadtgebiet liegt außerhalb der EU-Zollzone und behält seinen steuerfreien Status, weshalb viele Ostseefähren zwischen Schweden, Estland und dem finnischen Festland hier anlegen. Passagiere kaufen oft Waren an Bord, während das Schiff im Hafen liegt und so die Sonderregelungen nutzt.
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