Pyhä-Häkki-Nationalpark, Nationalpark in Saarijärvi, Finnland.
Pyhä-Häkki ist ein Nationalpark in der Nähe von Saarijärvi in Mittelfinnland mit einem der letzten noch erhaltenen Urwälder des Landes, bestehend aus alten Kiefern, Fichten und ausgedehnten Moorgebieten. Das Wegenetz aus markierten Pfaden führt durch verschiedene Waldtypen und an Moorlandschaften vorbei, und es gibt einfache Übernachtungsunterkünfte sowie eine mietbare Hütte.
Die ersten Pläne für den Schutz dieses Waldes entstanden in den 1930er Jahren, doch der Zweite Weltkrieg verzögerte die Umsetzung erheblich, sodass der Nationalpark erst 1956 offiziell gegründet wurde. Zuvor hatte der Wald zum Teil den lokalen Gemeinden gehört und war zeitweise zur Holzgewinnung genutzt worden, bevor sein außergewöhnlicher Charakter als Urwald anerkannt wurde.
Besucher kommen hierher, um in einem der wenigen verbliebenen Urwälder Finnlands zu wandern, wo uralte Kiefern und Fichten dicht beieinander stehen. In diesem Teil des Landes gilt solch ein Wald als besonders wertvoll, da er kaum von menschlicher Nutzung berührt wurde.
Das Gelände ist feucht und der Boden kann selbst auf markierten Wegen sehr matschig sein, daher sind wasserdichte Stiefel empfehlenswert. Am besten plant man den Besuch in den Sommermonaten oder im frühen Herbst, wenn die Wege am zugänglichsten und die Tage lang genug zum Wandern sind.
Einige der Kiefern im Park sind über 400 Jahre alt und tragen an ihren Stämmen dunkle Brandnarben von längst vergangenen Waldbränden. Diese Feuer haben die Struktur des Waldes über Jahrhunderte hinweg mitgestaltet und ihre Spuren sind noch heute deutlich zu erkennen.
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