Jyväskylä, Universitätsstadt in Zentralfinnland
Jyväskylä ist eine Universitätsstadt in Zentralfinnland, die sich über hügeliges Gelände mit 328 Seen innerhalb ihrer Grenzen erstreckt. Diese Gewässer bedecken etwa ein Fünftel der gesamten Gemeindefläche und prägen das Stadtbild nachhaltig.
Zar Nikolaus I. gründete die Siedlung 1837 im Rahmen seiner Verwaltungsreformen für das Großfürstentum Finnland. Nach 1940 wuchs die Einwohnerzahl rasant von 8000 Personen aufgrund von Nachkriegsumsiedlungen aus verlorenen Gebieten.
Der Spitzname Athen Finnlands bezieht sich auf die lange Tradition der Lehrerausbildung und die zentrale Rolle der Bildung im städtischen Leben. Mehrere Schulgebäude und Campus-Bereiche zeigen moderne finnische Architektur und bleiben auch außerhalb der Semesterzeiten für Besucher zugänglich.
Die zentrale Lage bietet direkte Verkehrsverbindungen nach Helsinki und Tampere über gut ausgebaute Straßen und regelmäßige Zugverbindungen. Viele Sehenswürdigkeiten liegen zu Fuß erreichbar im Zentrum oder entlang der Uferpromenaden.
Die Gemeinde besitzt weltweit die größte Sammlung von Alvar Aalto Bauten an einem Ort, darunter der Universitätscampus und ein eigenes Museum. Besucher können auf kurzen Wegen zwischen verschiedenen Architekturphasen des Meisters wechseln und seine Entwicklung verfolgen.
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