Karelia, Historische Provinz im östlichen Finnland
Karelia ist eine historische Provinz im Osten Finnlands mit einer vielfältigen Naturlandschaft. Die Region wird von ausgedehnten Wäldern, zahlreichen Seen und morastigen Bereichen geprägt, die durch Gletschererosion entstanden sind und schmale Rücken zwischen tiefer gelegenen Gebieten bilden.
Die Region war lange Zeit zwischen zwei Mächten geteilt: Das Abkommen von Nöteborg im 14. Jahrhundert legte die erste bekannte Grenze zwischen Schweden und Novgorod fest. Nach Jahrhunderten der Teilung musste Finnland große Gebiete an die Sowjetunion abtreten.
Die Karelier entwickelten eine eigenständige Identität, die westfinnische Siedler und lokale Bevölkerungsgruppen miteinander verband. Heute lassen sich diese Wurzeln in Handwerk, Musik und traditionellen Lebensweisen erkennen, die in der Region bis heute gepflegt werden.
Die beste Zeit zum Erkunden ist während der wärmeren Monate, wenn Seen und Wälder leicht zugänglich sind. Besucher sollten geeignete Kleidung für wechselhafte Bedingungen mitbringen und sich bewusst sein, dass Mücken in feuchteren Gebieten häufig vorkommen.
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Menschen hier bereits in vorhistorischen Zeiten siedelten und fischten. Das berühmteste Beispiel ist ein alter Fischfanggeräte-Fund, der zeigt, wie innovativ frühe Bewohner in ihrer Jagd waren.
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