Hailuoto, Inselgemeinde in Nordösterbotten, Finnland.
Hailuoto ist eine Inselgemeinde in der Bucht von Bottnien, die aus dem Meer aufgestiegen ist und heute Wälder, Gewässer und landwirtschaftliche Flächen bietet. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere hundert Quadratkilometer und ist dünn besiedelt, mit traditionellen roten Häusern, die an die Fischereitage erinnern.
Das Land tauchte vor etwa 1700 Jahren aus dem Meer auf und wurde später durch Siedler aus Karelien und umgebenden Regionen besiedelt. Diese frühen Bewohner etablierten dauerhafte Gemeinschaften und legten den Grundstein für die Fischereiwirtschaft, die bis heute Bestand hat.
Das Dorf zeigt die traditionelle finnische Architektur mit roten Fischerhütten, die sich ins Landschaftsbild einfügen. Die Bewohner bewahren diese alte Bauweise und die Verbindung zur Fischerei bis heute, was dem Ort einen authentischen Charakter verleiht.
Eine Fährverbindung verbindet die Insel tagsüber mit dem Festland, die Überfahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Die Route ist regelmäßig befahren, sodass Besucher an mehreren Zeiten des Tages übersetzen können.
Das Land wächst jedes Jahr um etwa einen Zentimeter, da es sich nach der Eiszeit weiter hebt. Dieser natürliche Prozess vergrößert die Insel kontinuierlich und ist einer der faszinierendsten geologischen Vorgänge der Region.
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