Kolari, Verwaltungsbezirk in Lappland, Finnland
Kolari ist eine Gemeinde in Lappland an der schwedischen Grenze und erstreckt sich über ein großes Waldgebiet mit Flüssen und offenen Landschaften. Das Gebiet liegt relativ dünn besiedelt, mit kleinen Dörfern und natürlichen Ressourcen, die das tägliche Leben prägen.
Die Siedlung entstand in den 1580er Jahren, als Menschen aus südlichen Regionen hier Fuß fassten und Handel mit Lappland aufbauten. Die Gemeinde wurde später offiziell im Jahr 1867 gegründet.
Die Gemeinde vereint finnische und samische Traditionen, wobei Finnisch die Hauptsprache von 96,9 Prozent der Bevölkerung ist.
Das Gebiet wird durch eine Eisenbahnverbindung erschlossen, die Kolari mit dem südlichen Finnland verbindet und den Transport von Menschen und Gütern erleichtert. Besucher sollten sich auf kürzere Tage im Winter und sehr lange Tage im Sommer vorbereiten.
Der Tornefluss, der die Grenze zwischen Finnland und Schweden markiert, fließt durch die Region und gehört zu Europas längsten ungezähmten Flüssen. Dieser Fluss prägt die Landschaft und ermöglicht verschiedene Freizeitaktivitäten für Einheimische und Besucher.
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