Pielinen, See in Nordkarelien, Finnland
Der See Pielinen ist ein großes Gewässer in der Region Nordkarelien und erstreckt sich über eine beträchtliche Länge mit unterschiedlich tiefem Wasser. Das Ufer ist teilweise bewaldet und von Dörfern geprägt, während flache Buchten und tiefere Bereiche den See strukturieren.
Der See bildete sich nach der letzten Eiszeit durch Landhebung und prägt seitdem die Entwässerung der ganzen Region. Diese geomorphologischen Prozesse schufen die Grundlage für die Siedlungsmuster, die es heute gibt.
Die Gemeinden rund um den See haben ihre Siedlungen am Ufer entwickelt und das Wasser spielt bis heute eine Rolle im Alltag der Menschen vor Ort. Man sieht überall Boote und Anlegestellen, die zeigen, wie der See noch immer die Gegend prägt.
Das Wasser gefriert von später Herbst bis spätes Frühjahr und verändert die Nutzbarkeit der Fläche je nach Jahreszeit. Besucher sollten planen, ob sie das Wasser für sommerliche Aktivitäten oder für Erkundungen auf Eis nutzen möchten.
Das Wasser wirkt dunkelbraun bis schwarz, weil es viele organische Stoffe aus den umgebenden Mooren enthält. Dieses Aussehen ist typisch für finnische Seen, macht den See aber optisch ungewöhnlich für Besucher, die helles, durchsichtiges Wasser erwartet haben.
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