Outokumpu, Bergbaustadt in Nordkarelien, Finnland.
Outokumpu ist eine Stadt in Nordkarelien, Finnland, die sich über ein hügeliges Gebiet mit Seen und Wäldern erstreckt. Das Zentrum wird durch Wohnviertel, kleine Geschäfte und umgebaute Industriegelände geprägt, die vom früheren Bergbau zeugen.
Eine Kupferlagerstätte, die 1910 entdeckt wurde, führte zur Gründung der Siedlung und zum Beginn des Bergbaubetriebs 1913. Nach der Schließung der Mine 1989 musste sich die Gemeinschaft wirtschaftlich neu orientieren und suchte nach anderen Industrien.
Der Ort hat sich von einer reinen Bergbausiedlung zu einem Zentrum mit Theater, Kino und Kunstgruppen entwickelt. Diese kulturellen Einrichtungen zeigen, wie die Gemeinschaft nach dem Ende des Bergbaus neue Wege gefunden hat.
Der Ort liegt etwa 48 Kilometer westlich von Joensuu und ist mit dem Auto leicht zu erreichen. Besuchern stehen verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung, von Hotels über Pensionen bis zu Campingplätzen in der Umgebung.
Der Ort beherbergt heute eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Werkzeugmaschinen und CNC-Ausrüstungen für seine Größe. Dies ist das Ergebnis der Anpassung der lokalen Industrie nach dem Bergbau, wobei viele frühere Bergbauunternehmen in die Metallbearbeitung und Maschinenfertigung umstiegen.
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