Pallastunturi, Berggipfel im Nationalpark Pallas-Yllästunturi, Finnland.
Pallastunturi ist ein 644 Meter hoher Berg, der Teil einer Bergkette ist, die sich über etwa 100 Kilometer durch Westlappland erstreckt. Die Landschaft wechselt von dichten Wäldern im Tiefland zu offenen Flächen und Gipfeln in höherer Lage.
Das Gebiet wurde 1938 mit dem Bau eines Hotels in modernistischer Architektur erschlossen, das jedoch 1944 während des Lapplandkrieges zerstört wurde. Dieser Konflikt hinterließ tiefe Spuren in der Landschaft und der lokalen Geschichte.
Der Berg wurde von lokalen Samen benannt und ist in der Region seit Jahrhunderten ein Orientierungspunkt. Besucher können noch heute die traditionelle Verbindung zwischen dem Land und seinen Bewohnern spüren, wenn sie die Hänge erkunden.
Im Nationalpark gibt es ein gut gepflegtes Netz markierter Wege für Wanderungen und Skitouren, darunter auch mehrtägige Routen. Die beste Zeit zum Wandern ist der Sommer, während der Winter ideal zum Skifahren ist.
Die Region ist eine der wenigen Stellen in Europa, wo man die Mitternachtssonne beobachten kann, und von hier aus wurde 1952 die olympische Flamme der Helsinkier Sommerspiele entzündet. Diese besondere Lage machte den Ort zu einem symbolisch bedeutsamen Punkt für Finnland.
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