Kallio, Stadtviertel in Helsinki, Finnland
Kallio erstreckt sich nördlich des Helsinki-Zentrums über die Pitkäsilta-Brücke und präsentiert eine vielfältige Architektur mit Wohn- und Geschäftsgebäuden auf Granitfelsen. Das Viertel verbindet ältere Bausubstanz mit modernen Elementen und bietet dichte, lebendige Straßenzüge.
Das Viertel entstand in den 1860er Jahren als Industriezone mit Arbeiterwohnungen und entwickelte sich später zu einem Wohngebiet. Diese Umwandlung von Industrie- zu Wohnraum prägt bis heute das Erscheinungsbild und die Struktur des Viertels.
Das Viertel beherbergt zahlreiche Kunstgalerien, Aufführungsorte und die Suvilahti-Graffiti-Wand, Finnlands erste genehmigte Straßenkunst-Location mit über 100 Metern Länge. Hier treffen sich Künstler und Besucher, um zeitgenössische kreative Ausdrücke zu sehen und zu erleben.
Das Viertel ist über zwei U-Bahn-Stationen, mehrere Straßenbahnlinien und die Linie 3 vom Hauptbahnhof gut erreichbar. Die gute Verkehrsanbindung macht Erkundungen zu Fuß einfach und verschiedene Bereiche des Viertels leicht zugänglich.
Die Kallio-Kirche mit ihrem schwarzen Granitturm wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und prägt als markantes Gebäude das Viertelgesicht. Das Bauwerk ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Gegend und fällt Besuchern sofort auf.
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