Halosenniemi, Hausmuseum und Kunstgalerie in Tuusula, Finnland
Halosenniemi ist ein Wohnhaus und eine Kunstgalerie an der Uferzone des Sees Tuusula aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Holzstruktur verfügt über große Fenster, die den zentralen zweigeschossigen Atelierteil und die Wohnräume mit Licht durchfluten.
Der finnische Maler Pekka Halonen baute dieses Gebäude im national-romantischen Stil 1902 als sein Wohnhaus und Künstlerwerkstatt. Der Bau entstanden in einer Zeit, in der diese Designrichtung in Finnland an Bedeutung gewann.
Das Museum zeigt wechselnde Ausstellungen mit Werken des Künstlers, die sich auf finnische Winterlandschaften und Szenen aus dem ländlichen Leben konzentrieren. Die Räume vermitteln einen Eindruck davon, wie die Kunstpraxis hier mit dem alltäglichen Leben verflochten war.
Der Ort ist vom Bahnhof Ainola in Helsinki zu erreichen, von wo aus ein kultureller Wanderweg zum Gebäude führt. Besucher sollten sich auf Laufstrecken vorbereiten und das Wetter berücksichtigen, besonders bei einem Besuch an regnerischen oder kalten Tagen.
Das Gebäude wurde vollständig aus massiven Baumstämmen gebaut, wodurch die Wände ihre ursprüngliche Textur und Wärme bewahren. Diese Konstruktionsmethode war für die national-romantische Architektur des Landes kennzeichnend.
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