Georgetown, Hauptstadt am Demerara-Mündung, Guyana.
Georgetown ist die Hauptstadt Guyanas und liegt an der Atlantikküste an der Mündung des Demerara River mit kolonialen Holzgebäuden und breiten baumgesäumten Alleen in allen Stadtteilen. Kanäle durchziehen mehrere Gebiete, da ein Großteil des städtischen Geländes unter dem Meeresspiegel liegt und Entwässerungssysteme benötigt.
Die Niederländer gründeten diese Siedlung 1781, und die Briten verlegten die Hauptstadt 1812 hierher während ihrer Kolonialverwaltung des damaligen Britisch-Guayana. Nach der Unabhängigkeit 1966 blieb die Stadt Regierungssitz und wuchs zum Wirtschaftszentrum der neu gegründeten Nation Guyana.
Auf den Straßen hört man mehrere Sprachen wie Englisch, Hindi, Urdu und kreolische Dialekte, was die multikulturelle Zusammensetzung der Stadt widerspiegelt. Religiöse Feste verschiedener Gemeinschaften prägen den Kalender, und bei einem Spaziergang entdeckt man Hindu-Tempel neben christlichen Kirchen und Moscheen.
Das zentrale Stabroek-Marktgebäude mit seinem gusseisernen Glockenturm öffnet täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und bietet frische Produkte, Haushaltswaren und lokales Kunsthandwerk. Die meisten Stadtteile sind zu Fuß erreichbar, obwohl die tropische Hitze und gelegentliche Regenschauer angemessene Kleidung und Timing beim Erkunden erfordern.
Die hölzerne St. George's Cathedral, die 1892 fertiggestellt wurde, erreicht eine Höhe von etwa 44 Metern und zählt zu den höchsten Holzkirchen weltweit. Das Stadtgebiet liegt größtenteils unter dem Meeresspiegel und wird durch ein komplexes System von Deichen und Pumpen geschützt, eine Technik, die von den frühen niederländischen Siedlern eingeführt wurde.
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