Pula, Hafenstadt in Istrien, Kroatien
Pula ist eine Hafenstadt an der südlichen Spitze der istrischen Halbinsel in Kroatien, die sich entlang einer geschützten Bucht erstreckt. Die Altstadt liegt auf einem Hügel, während neuere Viertel sich entlang der Küste und um den Hafen herum verteilen.
Die Siedlung entwickelte sich unter römischer Herrschaft ab 177 vor unserer Zeitrechnung zu einem bedeutenden Kolonialzentrum mit zahlreichen Bauwerken. Später wechselte sie zwischen venezianischer und österreichischer Verwaltung, bevor sie im 20. Jahrhundert Teil Jugoslawiens und schließlich Kroatiens wurde.
Das römische Amphitheater bietet während der Sommermonate Open-Air-Konzerte und Filmvorführungen, bei denen Besucher auf den antiken Steinstufen sitzen. Die Stadt bewahrt ihre Verbindung zur See mit einem aktiven Fischerhafen, wo lokale Fischer ihre Fänge direkt am Kai verkaufen.
Besucher erreichen das Zentrum vom Busbahnhof aus in etwa 15 Minuten zu Fuß oder mit lokalen Buslinien. Die meisten römischen Bauwerke liegen innerhalb der Altstadt und können zu Fuß besichtigt werden.
Unter einigen Wohnhäusern in der Altstadt befinden sich römische Kellerräume, die einst als Lagerräume dienten und heute gelegentlich bei Renovierungen entdeckt werden. Die Stadtmauern verlaufen teilweise unter modernen Gebäuden und werden sichtbar, wenn man durch bestimmte Gassen geht.
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