Rovinj, Küstenstadt in Istrien, Kroatien
Rovinj ist eine Küstenstadt in Istrien am Adriatischen Meer, die sich über eine Halbinsel erstreckt und von kleineren Inseln umgeben ist. Die Altstadt erhebt sich auf einem Hügel mit engen Gassen, die zum Hafen hinabführen, wo Fischer ihre Netze auslegen und Boote anlegen.
Die Siedlung entstand während der römischen Zeit auf einer Insel und wurde später unter venezianischer Herrschaft für mehrere Jahrhunderte geprägt. Im 18. Jahrhundert verband man die Insel durch Aufschüttung mit dem Festland, wodurch die heutige Halbinsel entstand.
Der Name der Stadt leitet sich vom lateinischen Arupinium ab, das noch heute in manchen Inschriften an alten Hauswänden sichtbar ist. Einheimische sprechen sowohl Kroatisch als auch Italienisch, was sich in den zweisprachigen Straßenschildern und Menüs der Restaurants zeigt.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die meisten Gassen der Altstadt für Autos gesperrt sind. Parkplätze befinden sich am Rand der Halbinsel, von wo aus der Fußweg zum Zentrum etwa zehn bis fünfzehn Minuten dauert.
Ein kleines Aquarium nahe dem Hafen zeigt seit dem 19. Jahrhundert Meerestiere aus der Adria in historischen Becken. Besucher sehen dort Arten, die in den flachen Gewässern rund um die Halbinsel leben und oft beim Schnorcheln zu beobachten sind.
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