Poreč, Historische Küstenstadt in Istrien, Kroatien
Poreč ist eine Küstenstadt in Istrien, deren Altstadt ein römisches Gitternetz mit zwei sich kreuzenden Hauptstraßen aufweist: der Decumanus Maximus und der Cardo Maximus. Diese antiken Wege bilden noch heute das Rückgrat der engen, gepflasterten Gassen, die zu verschiedenen Plätzen und zur Uferpromenade führen.
Die Stadt wurde von den Römern gegründet und war lange Zeit ein bedeutender Hafen an der Adria. Im 6. Jahrhundert entstand das Bischöfliche Komplex mit der Euphrasius-Basilika, ein Werk byzantinischer Baukunst.
Der Marafor-Platz zeigt noch heute die Überreste zweier römischer Tempel, die dem Meeresherrscher Neptun und dem Kriegsgott Mars geweiht waren. Dieser Ort war seit der Antike ein zentraler Treffpunkt der Bevölkerung.
Besucher können zahlreiche Strände entlang der Küste erreichen und an Wassersportaktivitäten an Einrichtungen in den Bereichen der Grünen und Blauen Lagune teilnehmen. Die flache Topografie der Stadt macht sie leicht zu Fuß erkundbar.
Die Baredine-Höhle erstreckt sich etwa 130 Meter unter der Erde und zeigt fünf Kammern voller kristalliner Formationen, Stalaktiten und Stalagmiten. Geführte Touren in mehreren Sprachen führen Besucher durch diese unterirdische Welt.
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