Vukovar, Flusshafen Stadt im östlichen Kroatien
Vukovar ist eine Hafenstadt an der Donau in der östlichen Region Kroatiens, nahe der Grenze zu Serbien. Die Siedlung erstreckt sich entlang beider Ufer der Vuka bis zu ihrer Mündung und bildet mit ihren breiten Straßen und Industrieanlagen einen Verkehrsknotenpunkt für den Flusshandel.
Die Siedlung entstand an einem Knotenpunkt der Donauschifffahrt und entwickelte sich im 18. Jahrhundert unter habsburgischer Herrschaft zum Handelszentrum. Im Herbst 1991 führte eine dreimonatige Belagerung zur nahezu vollständigen Zerstörung, von der sich die Stadt bis heute erholt.
Der Name leitet sich vom Fluss Vuka ab, der durch die Stadt fließt und sie mit der Donau verbindet. Entlang der Uferstraßen sieht man Fischer, die ihre Netze vorbereiten, während auf den kleinen Plätzen ältere Bewohner auf Bänken sitzen und über den Tag sprechen.
Busse verkehren regelmäßig in andere kroatische Städte, wobei Fahrten nach Zagreb etwa vier Stunden dauern. Die Uferbereiche an beiden Flüssen sind zu Fuß erreichbar, doch einige Straßen zeigen noch Bauarbeiten aus dem Wiederaufbau.
Ein Wasserturm aus dem frühen 20. Jahrhundert trägt noch immer sichtbare Schäden und steht als unrestauriertes Mahnmal im Stadtbild. Die Struktur ragt über die umliegenden Dächer und ist von vielen Punkten aus zu sehen.
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