Sumartin, Küstensiedlung in Selca, Kroatien
Sumartin ist eine kleine Küstensiedlung am östlichsten Zipfel der Insel Brač in der Gespanschaft Split-Dalmatien, Kroatien. Die Häuser aus Naturstein liegen rund um einen kleinen Hafen, von dem aus Fähren zum kroatischen Festland ablegen.
Die Siedlung wurde 1646 von Flüchtlingen gegründet, die vor dem Osmanischen Reich flohen und sich um eine kleine Kirche herum niederließen. Diese erste Gemeinschaft legte den Grundstein für die spätere Entwicklung der östlichen Seite von Brač.
Das Franziskanerkloster am Ortsrand beherbergt Gemälde und Gegenstände aus der Geschichte der Insel Brač, die Besucher heute noch besichtigen können. Die Klosterkirche ist dem Heiligen Martin geweiht, nach dem der Ort seinen Namen trägt.
Die Fährlinie nach Makarska auf dem Festland macht diesen Ort für Reisende erreichbar, die die Insel ohne eigenes Auto besuchen möchten. Wer die Strände und Wege in der Umgebung erkunden möchte, tut dies am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, da die Wege entlang der Küste gut begehbar sind.
Das Werftgelände am Wasser ist eines der wenigen Orte in der Adria, wo hölzerne Boote noch mit alten Handwerksmethoden gebaut werden. Wer genau hinschaut, kann dort Handwerker bei der Arbeit beobachten, ohne eine Führung buchen zu müssen.
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