Mali Lošinj, Stadt in Kroatien
Mali Lošinj ist eine Hafenstadt auf der Insel Lošinj in der kroatischen Adria, umgeben von Hügeln mit Pinien- und Zypressenwäldern. Der Ort liegt an einem langen, schmalen Meeresarm und hat ein dicht bebautes Zentrum mit farbigen Häusern direkt am Wasser.
Der Ort entstand als kleines Fischerdorf und wuchs im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Kurort für wohlhabende Gäste aus Mitteleuropa heran. Das heutige Stadtbild mit seinen Villen und Promenaden stammt weitgehend aus dieser Blütezeit als mondänes Reiseziel.
Mali Lošinj hat eine lange Verbindung zur Seefahrt, die man noch heute in den alten Kapitänshäusern entlang der Uferpromenade sehen kann. Viele dieser Gebäude wurden von Schiffskapitänen des 19. Jahrhunderts erbaut, die ihren Reichtum aus dem Handel auf dem Mittelmeer mitbrachten.
Mali Lošinj ist per Fähre oder über die Straße erreichbar, die die Insel mit der kroatischen Küste verbindet. Das Stadtzentrum ist gut zu Fuß zu erkunden, und am Hafen gibt es Parkplätze für Besucher, die mit dem Auto anreisen.
Die Gegend rund um Mali Lošinj gilt als eine der sonnenreichsten Stellen der Adria, was die Stadt im 19. Jahrhundert zu einem der ersten Kurorte für Atemwegserkrankungen in Europa machte. Einige der alten Sanatorien aus jener Zeit sind heute als Hotels in Betrieb.
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