Nationalpark Krka, Nationalpark in der Gespanschaft Šibenik-Knin, Kroatien
Der Krka-Nationalpark erstreckt sich über einen Flussabschnitt im Hinterland der Küste, wo das Wasser durch Kalkstufen gleitet und Kaskaden bildet. Die bekanntesten Stellen heißen Skradinski Buk und Roški Slap, wo sich das Wasser über mehrere Ebenen verteilt und von Wäldern eingefasst wird.
Das Gebiet wurde 1985 unter staatlichen Schutz gestellt, um die Flusslandschaft und die alten Klosterbauten am Ufer zu bewahren. Schon im Mittelalter siedelten sich Ordensgemeinschaften an den Ufern an, die Gebäude und Schriften hinterließen.
Besucher können rund um Roški Slap ein verlassenes Wasserkraftwerk aus dem frühen 20. Jahrhundert entdecken, das einst die Stadt Šibenik mit Strom versorgte. Die Anlage fügt sich heute als Teil der Industriegeschichte in die Landschaft ein und zeigt, wie Flussenergie genutzt wurde.
Das Gelände ist von mehreren Eingängen aus zugänglich, wobei der Hauptzugang bei Skradin liegt und über Fußwege zu den Wasserfällen führt. In der wärmeren Jahreshälfte verkehren Boote zwischen den einzelnen Punkten, sodass längere Strecken auf dem Wasser zurückgelegt werden können.
Im Fluss leben zehn Fischarten, die sonst nirgendwo auf der Welt vorkommen und sich an das kühle Kalkwasser angepasst haben. Manche der Travertinbarrieren wachsen noch heute durch Kalkablagerungen, die sich Jahr für Jahr aufbauen.
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