Stradun, Hauptfußgängerstraße in der Altstadt von Dubrovnik, Kroatien
Stradun ist die Hauptfußgängerzone der Altstadt von Dubrovnik und erstreckt sich über etwa 300 Meter von der westlichen Pile-Pforte bis zur östlichen Ploce-Pforte. Der breite Weg ist mit Kalksteinplatten gepflastert und wird von mehrstöckigen Gebäuden mit Shop-Eingängen im Erdgeschoss gesäumt.
Die Straße entstand im 13. Jahrhundert, als ein sumpfiges Gewässer zwischen den Siedlungen Ragusa und Dubrava aufgefüllt wurde, um diese zentrale Verbindung zu schaffen. Nach der großen Zerstörung von 1667 wurde die Straße umfassend wiederaufgebaut und erhielt dabei die noch heute sichtbare einheitliche Architektur.
Die Erdgeschosse der Gebäude entlang der Straße zeigen gleichförmige Ladeneinrichtungen mit halbkreisförmigen Bögen, die nach Vorschriften aus dem 17. Jahrhundert gestaltet wurden. Diese architektonische Einheitlichkeit prägt bis heute das Erscheinungsbild und verleiht dem Ort einen harmonischen Charakter.
Der Bereich ist völlig fußgängerfreundlich und einfach zu bewältigen, mit freier Passage von einem Ende zum anderen ohne Fahrzeuge. Man findet überall Orte zum Essen und Trinken sowie Gelegenheiten zum Einkaufen, wenn man die breite Straße hinuntergeht.
Die Kalksteinpflastersteine haben durch Jahrhunderte von Fußverkehr eine glatte, glasartig glänzende Oberfläche entwickelt, die besonders bei Nässe sehr rutschig wird. Dieses Merkmal ist so ausgeprägt, dass Besucher oft vorsichtig gehen müssen, besonders an feuchten Tagen.
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