Salona, Archäologische Stätte in Solin, Kroatien
Salona ist eine ausgedehnte Ruinenstätte in Solin mit Überresten von Tempeln, Basiliken, einem Amphitheater, Stadtmauern und Wohnhäusern. Die Steine liegen verstreut zwischen Wiesen und Olivenbäumen, manche Mauern ragen noch mehrere Meter in die Höhe.
Die Stadt entstand im 3. Jahrhundert v. Chr. als illyrische Siedlung und wurde später Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatien. Awaren und Slawen zerstörten sie im 7. Jahrhundert, woraufhin die Einwohner nach Split zogen.
Der Name leitet sich vom illyrischen Wort für Salz ab, das in der Gegend seit Jahrhunderten gewonnen wird. Besucher sehen heute Säulen und Grundmauern, die von einer Bevölkerung aus Römern, Griechen und einheimischen Dalmatern genutzt wurden.
Das Gelände ist größtenteils im Freien ohne Schatten, daher sollte man früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommen. Festes Schuhwerk ist ratsam, da die Wege uneben sind und zwischen den Steinen Lücken klaffen.
Ein kleiner römischer Friedhof liegt direkt neben dem Amphitheater, seine Grabsteine zeigen Inschriften in Latein und Griechisch. Das Tusculum am Rand des Geländes bewahrt Fragmente aus der Kathedrale von Split und deren altem Glockenturm.
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