Vrboska, Küstensiedlung auf der Insel Hvar, Kroatien
Vrboska ist ein kleines Küstendorf in einer tiefen, schmalen Bucht an der Nordküste der Insel Hvar in Kroatien. Das Dorf ist von Pinienwäldern, Weinbergen und Olivenhainen umgeben und verfügt über einen kleinen Hafen sowie einige Restaurants und Unterkünfte direkt am Wasser.
Das Dorf entstand im 15. Jahrhundert als Fischersiedlung und wuchs langsam entlang der Bucht. Nach einem Türkenangriff im Jahr 1575 wurde die Kirche der Heiligen Maria mit Schießscharten und verstärkten Mauern ausgestattet, um den Bewohnern Schutz zu bieten.
Mehrere schmale Steinbrücken überspannen den zentralen Wasserkanal und verbinden die beiden Uferseiten des Dorfes miteinander. Wer durch Vrboska spaziert, überquert diese Brücken ganz selbstverständlich und bemerkt, wie sie den Rhythmus des Dorflebens bestimmen.
Das Dorf lässt sich bequem zu Fuß erkunden, da Hafen, Kirchen und Restaurants eng beieinander liegen. Die Wege sind schmal und teilweise mit Kopfsteinpflaster befestigt, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Die Kirche der Heiligen Maria ist die einzige Kirchenfestung im gesamten kroatischen Archipel, da sie ursprünglich sowohl als Gotteshaus als auch als militärische Verteidigungsanlage gebaut wurde. Von außen sind noch heute die Schießscharten und die verdickten Mauern sichtbar, die diesen doppelten Zweck verraten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.