Gvozdansko, Mittelalterliche Siedlung in der Gespanschaft Sisak-Moslavina, Kroatien
Gvozdansko ist eine mittelalterliche Siedlung im Bezirk Sisak-Moslavina, in der Nähe des Flusses Una, umgeben von bewaldeten Hügeln. Die Überreste einer rechteckigen Festung mit vier Ecktürmen und Steinmauern sind noch erkennbar.
Die Festung erlebte ihre entscheidende Stunde während einer Belagerung von Oktober 1577 bis Januar 1578, als eine kleine Besatzung einer weit überlegenen Angreifergruppe standhielt. Der nahe gelegene Silberbergbau und die Münzprägung durch die Adelsfamilie Zrinski hatten dem Ort im 16. Jahrhundert großen strategischen Wert verliehen.
Die Adelsfamilie Zrinski betrieb im 16. Jahrhundert Silberminen nahe Gvozdansko und richtete eine Münzprägeanstalt ein.
Die Überreste der Festung sind über markierte Wege erreichbar, die sich mit Wanderpfaden in der Umgebung verbinden. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da das Gelände uneben sein kann, besonders nach Regen.
Nach dem Fall der Festung erwiesen die Angreifer den gefallenen Verteidigern militärische Ehren und bestatteten sie mit Würde, was für die damalige Zeit ungewöhnlich war. Dieses Zeichen des Respekts gegenüber einer besiegten Besatzung ist in der Geschichte der Region selten dokumentiert.
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