Okić, Burgruine in Klake Samobor, Kroatien
Okić ist eine Burgruine auf einem kegelförmigen Felsen in 498 Metern Höhe bei Samobor. Die Steinmauern sind teilweise noch erhalten und rahmen Blicke auf die umliegenden Täler und fernen Berghänge ein.
Die Festung wurde um 1200 gegründet und diente später als Zufluchtsort während der Mongolenüberfälle der Region. Sie war strategisch positioniert, um die darunter liegenden Gebiete zu kontrollieren und zu schützen.
Der Pfad zur Burg ist nach der Schriftstellerin Dragojla Jarnević benannt, die im 19. Jahrhundert diese steilen Hänge erkundete. Besucher folgen heute denselben Wegen und erleben dabei die enge Verbindung zwischen Literatur und Landschaft.
Der Pfad beginnt beim Berghaus Dr. Maks Plotnik und führt in etwa zehn Minuten hinauf zur Ruine. Das Besteigen ist möglich ganzjährig, aber besonders nach Regen können die Steine rutschig sein.
Von der Turmspitze aus können an klaren Tagen mehrere Regionen sichtbar sein, darunter Zagreb, die Posavina-Ebene und die Medvednica-Berge. Diese weite Fernsicht zeigt, warum der Ort als militärischer Außenposten so wertvoll war.
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