Church of the Assumption, Barockkirche in Samobor, Kroatien.
Die Kirche Maria Himmelfahrt ist ein Barockbau in Samobor mit einem beeindruckenden Hochaltar und räumlichen Proportionen, die das Innere hell und offen wirken lassen. Das Gebäude verbindet klassische barocke Architekturmerkmale mit lokalen handwerklichen Details aus der Zeit seiner Fertigstellung.
Das heutige Kloster und die Kirche wurden ab 1717 errichtet und 1721 (Kloster) bzw. 1733 (Kirche) fertiggestellt; 1736 weihte sie der Zagreber Bischof Juraj Branjug. Das Erdbeben von 1880 zerstörte das Kloster teilweise; durch Wiederaufbau und Aufstockung erhielt es seine heutige Gestalt. Im Ersten Weltkrieg diente die Anlage als Militärkrankenhaus.
Die Kirche ist der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht und hat sechs Altäre; der Hauptaltar stammt von 1752 und ersetzte einen älteren, für 1689 belegten Altar mit einem Marienbild und Statuen des heiligen Antonius Eremita und des Franz von Assisi. Das Fresko der Aufnahme Mariens in der Apsis malte 1752 der slowenische Barockmeister Franc Jalovešek, finanziert von Antun Josip Auersperg. Im Refektorium des Klosters hängen Bilder von Heiligen und Märtyrern, die Bibliothek bewahrt Handschriften zur Gründung des Klosters und ein Gedenkbuch.
Die Kirche liegt an der Nordseite des Klosterkomplexes, dessen Glockenturm 1822 erhöht wurde. Das Schiff misst 39 auf 19 Meter, mit dem Hauptaltar und dem Apsisfresko am hinteren Ende. Im Turm hängen drei Glocken; zwei wurden im Ersten Weltkrieg entfernt und 1921 sowie 1932 ersetzt.
Das Begegnungshaus Tabor wurde am 20. September 1997 im ehemaligen Gymnasium des Klosters eröffnet, das 1978 nach Kaptol übersiedelte. Fra Zvjezdan Linić leitete es bis zu seinem Tod 2013; 2019 erhielt es die Urkunde der Republik Kroatien. In den 1990er-Jahren beherbergte es Franziskaner aus Sarajevo.
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