Utvrda Erdut, Erdőd grad, Castle
Erdut Castle ist eine Steinburg, die auf einer etwa 70 Meter hohen Klippe über der Donau steht. Ihre roten Backsteinmauern wurden von italienischen Handwerkern gebaut und prägen bis heute das Bild der Ruine.
Die Burg wurde zuerst 1335 unter dem Namen Ardud erwähnt und wechselte über die Jahrhunderte mehrfach zwischen ungarischen Adligen, ottomanischen Kräften und kroatischen Verteidigern. Sie spielte lange Zeit eine wichtige Rolle als Grenzfestung in dieser umstrittenen Region.
Die Burg zeigt eine Mischung aus ungarischen und kroatischen Baustilen, die man noch heute in den erhaltenen Mauern erkennt. Diese Verbindung von Architekturelementen spiegelt wider, wie die Region lange Zeit zwischen verschiedenen Kulturen und Mächten lag.
Um die Hauptstruktur zu erreichen, muss man steile Wege hinaufgehen, aber dafür belohnen Ausblicke auf die Donau und die umliegenden Landschaften. Besucher sollten festes Schuhwerk und ausreichend Zeit für den Aufstieg einplanen.
Im Gegensatz zu anderen regionalen Festungen wurden die Burgmauern ungewöhnlich dünn gebaut, weil sie nach dem Fall von Konstantinopel 1453 schnell errichtet werden mussten. Diese Bauweise ist ein sichtbares Zeichen der damaligen Eile und des militärischen Drucks in dieser Grenzregion.
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