Our Lady of Hungary church in Tisztviselőtelep, Katholische Kirche in Tisztviselőtelep, Budapest, Ungarn
Die Kirche Unserer Lieben Frau von Ungarn ist ein Kuppelbau über griechischem Kreuz in klassizisierendem Empirestil mit Säulenportikus. Die Kuppelinschrift nennt die Weihe an die Gottesmutter der Ungarn und das Gedenken an Kaiser Franz Joseph I.; darunter sind die Reliefs der vier Evangelisten angebracht. Der Hochaltar zeigt die Gottesmutter der Ungarn mit der Heiligen Krone und dem Jesuskind auf dem Arm.
Die Pfarrei wurde 1918 organisiert und am 29. Juni 1919 selbstständig. Lechner Ödön gewann zunächst den Wettbewerb mit einem neuromanischen Entwurf, doch die Inflation nach dem Ersten Weltkrieg erzwang eine neue Sammlung. Sein Neffe Kismarty-Lechner Jenő entwarf die klassizistische Empire-Kirche; der Grundstein wurde 1924 gelegt, und Kardinal Serédi Jusztinián weihte sie am 8. Oktober 1931.
Die Kirche dient seit ihrer Entstehung als Anlaufstelle für religiöse Rituale und Versammlungen der lokalen katholischen Gemeinde. Sie prägt das Straßenbild von Tisztviselőtelep und ist für viele Bewohner ein vertrauter Ort für Andachten und Familienfeiern.
Das Gebäude befindet sich im Wohngebiet Tisztviselőtelep und ist zu Fuß leicht zu erreichen, wenn man sich in der Nachbarschaft bewegt. Besucher sollten beachten, dass Gottesdienste zu bestimmten Zeiten stattfinden und die Kirche daher nur zu diesen Zeiten vollständig zugänglich ist.
Hinter der Kirche stehen Kopien der zerstörten Skulpturen des Golgota-Platzes und die beiden erhaltenen Kreuzwegstationen, die erste und die vierzehnte; die übrigen wurden in den 1970er Jahren in die Außenmauer der Kirche eingelassen. Die Pfarrei bewahrt zudem die Register der Krankenhäuser István und László von 1907 bis 1950 sowie des geschlossenen Zita-Krankenhauses von 1918 bis August 1924 auf.
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