Carlow Castle, Burgruine aus dem 13. Jahrhundert am Fluss Barrow in Carlow, Irland.
Carlow Castle ist eine mittelalterliche Burgruine im Zentrum der Stadt Carlow, am Ufer des Flusses Barrow gelegen. Von der ursprünglichen Anlage sind heute noch ein rechteckiger Bergfried und zwei runde Türme erhalten, die durch dicke Steinmauern miteinander verbunden sind.
Wilhelm Marshal, Earl of Pembroke, ließ die Burg zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichten, um die wichtige Furt über den Barrow während der normannischen Besiedlung Irlands zu sichern. Im Laufe der Zeit diente sie als Verwaltungssitz und blieb jahrhundertelang eine wichtige Machtposition in der Region.
Die Burg liegt im Stadtzentrum von Carlow und ist von der Straße aus gut sichtbar, was sie zu einem alltäglichen Bezugspunkt für die Bewohner macht. Besucher können die verbleibenden Türme aus der Nähe betrachten und dabei die Bauweise der normannischen Epoche direkt erleben.
Die Ruine befindet sich im Stadtzentrum von Carlow und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Ein Besuch ist schnell erledigt, da die noch stehenden Teile der Anlage auf engem Raum zusammenliegen.
Im Jahr 1814 versuchte ein Arzt, die Burg in ein psychiatrisches Krankenhaus umzuwandeln, doch eine Explosion während der Umbauarbeiten zerstörte den größten Teil der noch stehenden Mauern. Dieser Vorfall gibt der Ruine die ungewöhnliche Form, die man heute sieht.
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