Carlow Castle, Burgruine aus dem 13. Jahrhundert am Fluss Barrow in Carlow, Irland.
Carlow Castle ist eine mittelalterliche Festung am Fluss Barrow mit einem rechteckigen Bergfried und zwei erhaltenen runden Türmen. Die massiven Steinmauern zeigen die solide Bauweise der Normannen und vermitteln einen Eindruck von der ursprünglichen Wehrkraft dieser Anlage.
William Marshal, Graf von Pembroke, errichtete die Burg zwischen 1207 und 1213 als Festung zur Kontrolle einer wichtigen Flussüberquerung. Später diente sie als Sitz der irischen Schatzkammer und spielte eine Schlüsselrolle in der englischen Verwaltung der Insel.
Die Burg war einst Sitz wichtiger Verwaltungsbeamter und spielte eine zentrale Rolle in der mittelalterlichen Ordnung der Region. Besucher können heute noch die Spuren dieser politischen Bedeutung in den verbleibenden Strukturen erkennen.
Das Gelande ist offen zugänglich, und die Überreste sind leicht zu erkunden, da sie relativ kompakt und nah beieinander liegen. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei gutem Wetter, wenn die Steine und Strukturen besser sichtbar sind.
1814 versuchte ein Arzt, die Burg in eine Nervenheilanstalt umzuwandeln, doch eine Explosion zerstörte während der Arbeiten einen großen Teil der Mauern. Dieser unglückliche Umbau hinterließ die Ruine in ihrer heutigen Form.
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