Kilkenny, Mittelalterliche Stadt in der Grafschaft Kilkenny, Irland
Kilkenny ist eine Stadt im Südosten Irlands, wo der Fluss Nore durch die Straßen fließt und unter mehreren Steinbrücken hindurchgleitet. Kalksteinfassaden säumen die engen Gassen, und viele Gebäude aus dem Mittelalter stehen noch immer zwischen moderneren Strukturen und verleihen dem Stadtbild eine dichte, geschichtete Atmosphäre.
Die Normannen errichteten hier im 12. Jahrhundert eine Burg und legten damit den Grundstein für die städtische Entwicklung. Über Jahrhunderte diente der Ort als Handelszentrum und politischer Versammlungsort, der Kaufleute und Herrscher aus ganz Irland anzog.
Der Name der Stadt leitet sich vom irischen "Cill Chainnigh" ab, was "Kirche des Cainnech" bedeutet und auf einen frühen christlichen Mönch verweist. Besucher bemerken heute die vielen Schilder und Hinweise, die sowohl in Irisch als auch in Englisch verfasst sind und die zweisprachige Identität der Region widerspiegeln.
Die Stadt ist von Dublin aus mit dem Zug in etwa eineinhalb Stunden erreichbar, mit regelmäßigen Verbindungen vom Bahnhof Heuston. Im Stadtzentrum lassen sich die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen, da die Gassen eng und kurz sind.
Handwerker stellen hier seit Jahrhunderten Gegenstände aus schwarzem Marmor her, einem dunklen Kalkstein, der in der Umgebung abgebaut wird. Dieser Stein gab der Stadt den Beinamen "Marble City", und kleine Werkstätten verkaufen noch immer handgefertigte Stücke.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.