Galway, Verwaltungszentrum im Westen Irlands.
Galway liegt am Fluss Corrib zwischen Lough Corrib und der Galway Bay, wo mittelalterliche Gassen in ein modernes Hafenviertel übergehen. Die Stadtmitte verbindet enge Passagen mit offenen Plätzen, an denen sich Geschäfte, Cafés und Steinbrücken aneinanderreihen.
Die Siedlung entstand um eine Festung aus dem Jahr 1124, errichtet vom König von Connacht, und entwickelte sich später zu einem Handelshafen unter Kaufmannsfamilien. Im Mittelalter erlangten die Merchant Tribes Kontrolle über den Handel und prägten die städtische Entwicklung über Jahrhunderte.
Straßenmusiker,Künstlerund Theatergruppenprägen das Alltagsbild und treten bei zahllosen Festivals auf, darunter auch bei renommierten Kunst- und Filmveranstaltungen.DieKneipentradition bleibt lebendig, mit Sessions traditioneller Musik, die spontan in den Pubs entstehen und Einheimische wie Gäste gleichermaßen anziehen.
Das Zentrum bietet zahlreiche Unterkünfte in Gehweite von Einkaufsstraßen, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten entlang der Shop Street. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander, sodass man die Hauptbereiche gut zu Fuß erkunden kann.
Das ehemalige Fischerdorf Claddagh bewahrte eigene Bräuche und wählte einen eigenen Anführer, was zur Entstehung des berühmten Claddagh-Ring-Designs beitrug. Heute erinnern nur noch wenige sichtbare Spuren an diese unabhängige Gemeinschaft, die einst eine eigene Identität innerhalb der Stadt pflegte.
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