Claddagh, Alte Fischersiedlung in Galway, Irland
Die Claddagh ist eine Siedlung an der westlichen Seite von Galway, wo der Fluss Corrib in die Galway Bay fließt und geprägt von Wohnhäusern und lokalen Einrichtungen. Das Viertel beherbergt die St. Mary's Dominican Church, eine Grundschule und ein Gemeinschaftszentrum, die das tägliche Leben der Bewohner prägen.
Im Jahr 1232 bauten anglo-normannische Siedler eine Verteidigungsmauer um Galway City, die absichtlich die Claddagh-Gemeinde vom Hauptstadtgebiet ausschloss. Diese Trennung prägte die weitere Entwicklung der Siedlung und ihre Unabhängigkeit über Jahrhunderte hinweg.
Die Claddagh-Gemeinschaft war lange Zeit durch ihre Fischerei geprägt und entwickelte eigene Bräuche, die noch heute in der lokalen Identität nachwirken. Die Menschen hier bewahren bis heute eine besondere Verbindung zum Meer und zur traditionellen Lebensweise ihrer Vorfahren.
Das Gebiet ist vom Stadtzentrum leicht über die Wolfe Tone Bridge erreichbar, was einen einfachen Fußweg ermöglicht. Besucher finden hier lokale Einrichtungen und eine ruhige Umgebung zum Erkunden des Viertels.
Die Fischer der Claddagh hatten Vorrechte zum Fischen in der Galway Bay und nutzten traditionelle hölzerne Segelschiffe, die als Galway Hookers bekannt waren. Diese besonderen Boote mit ihrem charakteristischen Design sind heute ein Symbol der maritimen Geschichte der Region.
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