Kenmare, Küstenstadt in der Grafschaft Kerry, Irland
Kenmare liegt an der Mündung der Bucht von Kenmare und des Flusses Roughty in einer Berglandschaft, dominiert von den Gipfeln der MacGillycuddy's Reeks und des Mangerton. Die Stadt erstreckt sich entlang enger Straßen mit farbenfrohen Fassaden und bietet Geschäfte, Pubs und Restaurants, die sich um einen zentralen Marktplatz gruppieren.
Der Kartograf Sir William Petty entwarf die Stadt ab 1670 als Ausgleich für seine Vermessungsarbeiten in Irland. Die geometrisch angelegten Straßen tragen bis heute Namen aus seiner Familie und prägen das Erscheinungsbild des Ortskerns.
Die armen Clarissen gründeten 1861 ein Kloster und entwickelten eine Spitzenerzeugung, die international für ihre handwerkliche Qualität anerkannt wurde.
Die Stadt dient als Startpunkt für zwei beliebte Autorouten: die Ring of Kerry und die Ring of Beara, beide gut ausgeschildert und leicht erreichbar. Besucher finden dort Unterkünfte aller Kategorien, Restaurants und Geschäfte, was Kenmare zu einer guten Basis für die Erkundung der südwestirischen Berglandschaft macht.
Ein großer Steinkreis aus der Bronzezeit liegt am Rand des Ortes und zeugt von frühen menschlichen Siedlungen in dieser Bergregion. Der Kreis ist weniger bekannt als andere prähistorische Stätten, ermöglicht aber einen Einblick in das alte Leben dieser Landschaft.
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