Liffey, Fluss in den Wicklow Bergen, Irland
Die Liffey ist ein Fluss in den Wicklow Mountains in Irland, der durch Felder, Wälder und Moorlandschaften fließt, bevor er das Zentrum von Dublin erreicht. Das Wasser verläuft durch verschiedene Grafschaften und ändert dabei sein Aussehen von schnellen Abschnitten mit steinigem Grund zu ruhigeren Passagen, die von Bäumen gesäumt werden.
Der Fluss diente seit keltischer Zeit als Handelsweg und wurde später von den Wikingern genutzt, die an seinen Ufern eine Siedlung gründeten. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden Brücken, Kaimauern und Hafenanlagen, die das Wachstum der Stadt ermöglichten.
Der Fluss teilt die Hauptstadt in einen nördlichen und einen südlichen Teil und prägt damit die Orientierung der Bewohner im Alltag. Viele Dubliner sprechen noch heute davon, auf welcher Seite des Wassers sie leben oder arbeiten.
Spazierwege folgen dem Ufer an mehreren Stellen und ermöglichen Besuchern, dem Wasser vom Stadtrand bis ins Zentrum zu folgen. Die besten Aussichten ergeben sich von den zahlreichen Brücken aus, die das Flussbett überqueren und beide Seiten verbinden.
Der Name stammt aus dem Gälischen und bedeutet in etwa Lebenswasser, was früher auf die Bedeutung des Flusses für die Bewohner hinwies. In der Nähe der Quelle im Hochland gibt es Torfmoore, die das Wasser manchmal dunkel färben und ihm eine charakteristische Tönung geben.
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