Acaill, Insel in County Mayo, Irland
Achill Island ist eine Insel vor der Westküste Irlands in County Mayo, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Sie erstreckt sich über Klippen, Strände und Berge, die von einer einzigen Küstenstraße durchquert werden.
Die Brücke von 1887 beendete die alte Abhängigkeit von Booten und öffnete die Insel für neue Verbindungen. Im 19. Jahrhundert verließen viele Bewohner ihre Häuser, vor allem während der großen Hungersnot.
Der östliche Teil der Insel gehört zur Gaeltacht, wo Irisch im Alltag noch gesprochen wird und man es auf Schildern und in Gesprächen hören kann. Besucher erleben hier eine Region, in der die alte Sprache weiterhin Teil des täglichen Lebens bleibt.
Die Anfahrt erfolgt über eine Straße, die von Westport in etwa einer Stunde und von Galway in zwei Stunden zu erreichen ist. Wind und Regen sind häufig, daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung für Wanderungen entlang der Küste oder in die Berge.
Das verlassene Dorf bei Dugort zeigt rund achtzig Steinhäuser, die im 19. Jahrhundert aufgegeben wurden. Man kann durch die leeren Gassen gehen und die Grundmauern der alten Wohnstätten sehen.
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