Athenry, Mittelalterliche Siedlung mit Stadtmauer in County Galway, Irland.
Athenry ist eine mittelalterliche ummauerte Siedlung in der Grafschaft Galway, die etwa siebzig Prozent ihrer ursprünglichen Befestigungen bewahrt hat. Das Dorf zeigt fünf Wehrtürme, ein Burgwerk und einen umgebenden Graben, die typisch für die mittelalterliche englisch-normannische Bauweise sind.
Die Burg wurde zwischen 1237 und 1240 von Meiler de Bermingham erbaut und war das erste anglo-normannische Bauwerk in der Region. Die Errichtung dieser Festung markierte den Beginn der englisch-normannischen Kontrolle über dieses Gebiet.
Der irische Name Baile Átha an Ríogh bedeutet "Stadt der Flussuferfurt" und deutet darauf hin, dass Menschen diesen Übergang am Fluss Clareen seit Jahrtausenden nutzten. Die Straßenlayout und die noch sichtbaren Mauern zeigen, wie die Bewohner die Siedlung rund um diese wichtige Flussüberquerung organisierten.
Der Ort liegt etwa 25 Kilometer östlich von Galway und ist gut über die M6-Autobahn erreichbar. Ein Bahnhof an der Hauptstrecke Galway-Dublin ermöglicht auch Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ein im Lande gefundener Bronzeschild aus später Bronzezeit wird heute im Britischen Museum aufbewahrt. Der Fund zeigt, dass diese Region schon vor Tausenden von Jahren eine wichtige Werkstätte für Metallarbeit war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.