Rush, Kleinstadt in Irland, Gemüsegarten Dublins
Rush ist ein kleiner Küstenort in Fingal mit zwei sandigen Stränden und einem funktionierenden Hafen, wo die einfache Architektur alte Cottages und moderne Häuser nebeneinander zeigt. Das L-förmige Städtchen hat enge Straßen, kleine Geschäfte, Pubs und liegt auf einer Halbinsel mit Blick auf Lambay Island.
Rush wurde in der Bronzezeit besiedelt, was Flint-Werkzeuge und alte Begräbnisstätten wie eine Passage-Gräber auf der Nordlandspitze belegen. Im Mittelalter war es Teil des Ormond-Anwesens, entwickelte sich dann zur Fischergemeinde und erlebte 1920 Unruhen während der Irischen Revolution.
Rush ist geprägt von einer starken Fischergemeinde, deren Bewohner seit Generationen an der Küste leben und arbeiten. Das Leben hier dreht sich um die Gezeiten und die Jahreszeiten, wobei Meeresfrüchte-Festivals und lokale Pubs zentrale Orte sind, wo die Nachbarn zusammenkommen und alte Traditionen weiterleben.
Die beiden Strände sind leicht zu Fuß erreichbar und eignen sich zum Schwimmen, Spazieren und Kitesurfen, während der Hafen und die nahe gelegenen Pubs ganzjährig offen sind. Unterkünfte sind klein und familiengeführt, ideal als Ausgangspunkt für die Erkundung von Fingal oder zum Ausflug nach Dublin.
Zwei kleine Martello-Türme stehen auf der Halbinsel und wurden 1804 als Abwehr gegen mögliche Invasionen durch Napoleon gebaut. Diese Festungswerke zeugen von einer Zeit, als dieser kleine Küstenort eine strategische Verteidigungsrolle spielte.
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