Lough Mask, See im County Mayo, Irland
Lough Mask ist ein großer Süßwassersee im County Mayo im Westen Irlands, etwa 16 Kilometer lang und mit einer Fläche von rund 9.000 Hektar. Der Seeboden besteht aus Kalkstein, die Ufer sind felsig und offen, mit verstreuten Inseln auf der Wasseroberfläche.
Lough Mask entstand nach der letzten Eiszeit, als Gletscher das Kalksteinbecken ausschufen und es sich mit Wasser füllte. Im 19. Jahrhundert war das Gebiet Schauplatz von Unruhen im Zusammenhang mit der Landrechtsbewegung, da viele Pächter in der Gegend lebten.
Lough Mask ist vor allem als Angelgewässer bekannt und zieht seit Generationen Fischer an, die auf Meerforellen, Hecht und Barsch aus sind. An den Ufern tauschen Angler noch heute Tipps über die besten Stellen und Köder aus, eine lebendige mündliche Tradition rund um das Wasser.
Das Ufer des Sees ist über mehrere Straßen im County Mayo erreichbar, und in der Nähe gibt es Bootsverleih und Übernachtungsmöglichkeiten. Die beste Zeit zum Besuchen ist Frühling und Sommer, wenn das Wetter stabiler ist und die Angelzeit geöffnet ist.
Obwohl Lough Mask und Lough Corrib nebeneinander liegen, sind sie durch eine unterirdische Verbindung aus Kalksteinkanälen miteinander verbunden, nicht durch einen sichtbaren Fluss. Dies bedeutet, dass Wasser zwischen den beiden Seen unter der Erde hindurchfließt, ohne an der Oberfläche sichtbar zu sein.
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