Rindoon, Archäologische Stätte im County Roscommon, Irland
Rindoon ist ein verlassenes mittelalterliches Dorf auf einer in den Lough Ree ragenden Landzunge, 4 km östlich von Lecarrow. Seine Reste liegen auf Weideland: eine Burg auf einem flachen Hügel am Nordostende, eine Steinmauer mit Tor und drei Türmen, ein Anleger, ein Hospital, zwei Kirchen und eine Windmühle. Das Straßenschema verläuft fast geradlinig vom Torhaus der Mauer zur Burg, mit den Fundamenten von vier Häusern in einer Reihe.
Die Siedlung wurde zwischen 1200 und 1250 gegründet und Geoffrey de Marisco errichtete 1227 die Burg als Stützpunkt der anglo-normannischen Herrschaft. Der Ort verlor an Bedeutung, als irische Clans im 14. Jahrhundert ihre Kontrolle zurückgewannen.
Der irische Name Rinn Dúin bedeutet „Landspitze des Dúns“. Eine Kreuzplatte, zwei Handglocken und ein Bronzekruzifix von hier liegen heute im National Museum of Ireland, und die aus Rindoon stammende Bronzetafel „Athlone plaque“ ist die bekannteste frühchristliche Metallarbeit Irlands. Das Straßenschema verläuft fast geradlinig vom Torhaus der Mauer zur Burg, mit den Fundamenten von vier Häusern in einer Linie.
Rindoon liegt auf einer Landzunge an der Westseite des Lough Ree, 4 km östlich von Lecarrow im County Roscommon, zwischen Athlone und Roscommon. Die Ruinen liegen auf offener Weide ohne Besuchereinrichtungen; wasserfestes Schuhwerk ist sinnvoll, da der Boden feucht und uneben ist. Die Burg steht auf einem flachen Hügel am Nordostende der Halbinsel und wird durch ein Torhaus im Norden betreten; von dort führt die Mauer mit Tor und drei Türmen zur Burg.
An diesem Ort findet man eine seltene Kombination aus einer vollständigen mittelalterlichen Stadt mit allen ihren Komponenten: Befestigungen, Wohngebäude, Kirche und Handwerksstätten nebeneinander. Dies macht Rindoon zu einem außergewöhnlichen Ort, um zu verstehen, wie diese Gemeinschaften tatsächlich funktioniert haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.021 Mitwirkenden weltweit.