Clontarf, Küstenvorort im Norden von Dublin, Irland
Clontarf ist ein Vorort an der Nordküste Dublins, der sich entlang der Dubliner Bucht erstreckt. Ein ausgedehntes Uferpromenaden-Wegenetz verbindet verschiedene Teile der Küste und bietet Zugänge zum Wasser sowie Grünflächen zum Spazieren.
Der Ort ist eng mit der Schlacht von Clontarf im Jahr 1014 verbunden, als der Hochkönig Brian Boru eine wikingische Invasion besiegte. Dieses Ereignis markierte einen wichtigen Wendepunkt in der irischen Geschichte und ist bis heute im Gedächtnis der Bevölkerung präsent.
Die Gemeinde war lange Zeit von irischen katholischen Familien geprägt und entwickelte sich zu einem gemischten Wohnviertel mit verschiedenen Glaubensgemeinschaften. Heute geben Kirchen verschiedener Konfessionen, Geschäfte und Schulen dem Ort sein Gesicht.
Am besten erkundet man den Ort zu Fuß oder mit dem Fahrrad, besonders entlang der Uferpromenade mit ihren offenen Blicken aufs Wasser. Für Einkäufe und Mahlzeiten sollte man Vernon Avenue aufsuchen, wo sich Geschäfte und Restaurants konzentrieren.
Clontarf Island existierte einst in der Nähe der Flussmündung und verschwand nach heftigen Stürmen Mitte des 19. Jahrhunderts ganz unter den Wellen. Diese versunkene Insel ist ein Stück lokaler Geschichte, das heute nur noch in historischen Erzählungen lebt.
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