Abbey of Kells, Mittelalterliches Kloster in Kells, Irland
Die Abtei von Kells ist ein mittelalterliches Kloster im Osten Irlands in der Grafschaft Meath, gekennzeichnet durch einen Rundturm und mehrere Hochkreuze auf dem Gelände. Steinmauern umfassen die religiöse Anlage, die sich im Zentrum der Stadt Kells erstreckt und historische Strukturen aus verschiedenen Jahrhunderten bewahrt.
Colmcille gründete die Gemeinschaft im frühen 6. Jahrhundert, die später Mönche aus Iona aufnahm, die vor Wikingerüberfällen flohen. Die Anlage entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum, das mehrfach angegriffen wurde, bis sie im 12. Jahrhundert ihre Bedeutung verlor.
Mönche nutzten die Anlage über Jahrhunderte als Zentrum für Schreibkunst und bewahrten dort liturgische Texte in eigener Handschrift auf. Heute erinnern die Kreuze und der Rundturm daran, wie das religiöse Leben den Alltag prägte und Pilger aus der Umgebung anzog.
Die Anlage ist frei zugänglich und liegt wenige Gehminuten vom Ortskern von Kells entfernt. Besucher können den Turm, die Kreuze und die übrigen Steinstrukturen in Ruhe besichtigen, wobei festes Schuhwerk wegen des unebenen Bodens empfehlenswert ist.
Der Turm diente einst als Glockenturm und Zufluchtsort bei Angriffen, wobei der Eingang mehrere Meter über dem Boden lag. Eines der Hochkreuze zeigt Szenen aus der Bibel, die Mönche direkt in den Sandstein meißelten.
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