Montpelier Hill, Berggipfel in der Grafschaft Dublin, Irland
Montpelier Hill ist ein Gipfel von 383 Metern Höhe im nördlichen Teil des Kammes, der das Tal von Glenasmole in County Dublin umgibt. Steinruinen stehen an der höchsten Stelle und überblicken sanfte Hänge und Moorlandschaft in alle Richtungen.
William Conolly, Sprecher des irischen Unterhauses, ließ um 1725 hier ein Jagdhaus errichten und verwendete dabei Steine eines prähistorischen Ganggrabes auf dem Gipfel. Nachdem ein Sturm das Schieferdach abgedeckt hatte, ersetzte er es durch ein steinernes Bogendach. Der Dublin Hellfire Club traf sich zwischen 1735 und 1741 in dem Gebäude, das später den Beinamen Hell Fire Club erhielt.
Der englische Name des Hügels stammt von Mount Pelier House, einem verfallenen anglo-irischen Landhaus am Nordhang; auch der irische Name Slieve Gorra ist gebräuchlich. Der Name Hell Fire Club ging auf die Forstpflanzung am Hang über, Hell Fire Wood, mit Sitkafichten, Lärchen und Buchen. Hinter dem Jagdhaus markiert ein runder Hügel von etwa 15 Metern Durchmesser das Ganggrab, dessen Steine im Bau wiederverwendet wurden.
Die Wanderwege beginnen am Parkplatz entlang der Straße R115 und führen durch offene Moorlandschaft zum Gipfel hinauf. Der Aufstieg dauert etwa eine Stunde und verläuft über teils steinige Wege, die bei Regen rutschig werden können.
Das Dach wurde durch ein steinernes Bogendach nach Art einer Brücke ersetzt, das den brennenden Teerfässern beim Besuch von Königin Victoria 1849 standhielt. Ein umgestürzter Menhir von 1 Meter Höhe liegt nahe dem Gipfel, und an der Ostseite ist ein steinerner Aufstiegsblock erhalten.
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