Raheny, Siedlung in Irland
Raheny ist ein Vorort auf der Nordseite von Dublin, direkt an der Küste gelegen. Das Viertel hat ein gemischtes Bild aus modernen Häusern und älteren Gebäuden, darunter Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, alte Kirchen und einen Bahnhof, die das Dorf prägen.
Raheny war ursprünglich ein kleines landwirtschaftliches Dorf, das bis in die 1950er Jahre kaum verändert wurde und von privaten Landgütern und Arbeiterunterkünften umgeben war. Die Eröffnung der Bahnstation im Jahr 1844 als Teil der Strecke Dublin-Drogheda markierte einen wichtigen Punkt in der Entwicklung des Ortes, da dies zur Urbanisierung und zum Schulbau führte.
Der Name Raheny stammt aus dem Irischen und bedeutet "Kirche des Sumpfes". Die Crescent Cottages sind ein besonderes Merkmal des Dorfplatzes, wo man noch heute die engen, gewölbten Häuser aus dem 18. Jahrhundert sehen kann, die für Gutsarbeiter gebaut wurden.
Raheny hat einen DART-Bahnhof mit regelmäßiger Verbindung ins Stadtzentrum, die etwa 15 Minuten dauert, und mehrere Buslinien bedienen die Gegend. Der Ort hat Geschäfte, Cafés, eine Bibliothek, Schulen und Sportclubs sowie Garda-Station und Postamt für alle notwendigen Dienste.
Die erste städtische Farm Dublins befindet sich in Raheny, wo Bewohner Gemüse anbauen und an Gemeinschaftsaktivitäten teilnehmen können. Viele der Pflanzen und Blumen, die in ganz Dublin in den Straßen und öffentlichen Räumen zu sehen sind, stammen ursprünglich aus den Gärten des nahegelegenen St Anne's Park.
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