Drumanagh, Archäologische Promontoriumsburg in Loughshinny, Irland
Drumanagh ist eine archäologische Fundstätte auf einer Halbinsel nahe Loughshinny im irischen Fingal, die als Landspornfort aus der Eisenzeit gilt. Drei parallele Erdwälle sperren den Zugang vom Festland ab, während auf den übrigen Seiten steile Klippen einen natürlichen Schutz bieten.
Die Anlage wurde in der Eisenzeit errichtet und zeigt deutliche Spuren von Kontakten mit römischen Händlern, die über die irische See kamen. Funde wie römische Keramik und Metallwaren deuten darauf hin, dass die Halbinsel über Jahrhunderte hinweg ein Ort des Austauschs war.
Drumanagh liegt auf einer Landzunge, die vom Meer auf drei Seiten umgeben ist, was dem Ort ein abgelegenes und ruhiges Gefühl verleiht. Besucher, die die Anlage betreten dürfen, können die Erdwälle sehen, die das Landesinnere vom Rest der Halbinsel trennen.
Das Gelände ist Privatbesitz und befindet sich auf landwirtschaftlichem Land, daher ist vor dem Besuch eine Genehmigung des Fingal County Council erforderlich. Es gibt keine ausgewiesene Infrastruktur für Besucher, daher empfiehlt es sich, festes Schuhwerk zu tragen und auf die Nähe zu den Klippen zu achten.
Auf dem Gelände wurden mehr als vierzig Kupfer- und Messingbarren gefunden, was auf spezialisierte Metallverarbeitungsarbeiten hinweist, die hier durchgeführt wurden. Das ist ungewöhnlich für eine irische Stätte dieser Zeit, da solche Funde typischerweise eher mit dem Kerngebiet des Römischen Reiches in Verbindung gebracht werden.
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