Camaderry, Berggipfel im County Wicklow, Irland.
Camaderry ist ein 699 Meter hoher Gipfel im südlichen Teil der Wicklow Mountains, der mit Turlough Hill, Conavalla und Lugduff einen breiten Hufeisenbogen um das Tal von Glendalough bildet. Ein Nebengipfel im Südosten erreicht 677 Meter, und die Nordwand fällt zum glazialen Karsee Lough Nahanagan ab.
Die Luganure-Mineralader mit Blei in Form von Galenit und Silberspuren wurde am Camaderry abgebaut; 1859 verband man die Gruben von Glendasan und Glendalough durch Stollen, die durch den Berg getrieben wurden und heute größtenteils überflutet sind. Der Bergbau endete 1957, und die Reste des Bergarbeiterdorfs bei Glendalough sind noch zu sehen.
Der irische Name ist Sliabh Céim an Doire und bedeutet „Stufe oder Pass des Eichenwaldes“. Der benachbarte Karseen heißt Loch na hOnchon, „See des Wassermonsters“, und um ihn ranken sich mehrere irische Volkssagen. Die Felswände des Kars werden auf Ein-Seillängen-Routen bis VS 4c geklettert.
Parkplätze in der Nähe des Glendalough-Sees und der Wicklow Gap bieten Ausgangspunkte für verschiedene Wanderwege zum Gipfel. Das Wetter kann schnell wechseln, daher ist warme und wasserdichte Kleidung wichtig.
Der Lough Nahanagan an der Nordseite des Camaderry ist ein glazialer Karseen; sein irischer Name Loch na hOnchon bedeutet „See des Wassermonsters“ und kommt in mehreren irischen Volkssagen vor. Die Felswände seines Kars werden von Kletterern auf Ein-Seillängen-Routen bis zum Schwierigkeitsgrad VS 4c begangen.
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