St. Mary’s Cathedral, Anglikanische Kathedrale in Tuam, Irland.
Die Kathedrale St. Mary in Tuam ist eine anglikanische Kathedrale im Norden von County Galway in Irland, errichtet im neugotischen Stil. Das Gebäude besteht aus einem viktorianischen Kirchenschiff und einem mittelalterlichen Chor aus rotem Sandstein, die zusammen eine ungewöhnliche Verbindung zweier Bauphasen bilden.
Eine erste Kirche wurde auf diesem Gelände im Jahr 1101 gegründet, als Tuam zum Sitz eines Erzbistums unter dem Hochkönig Turlough O'Connor erhoben wurde. Das heutige Gebäude entstand in mehreren Phasen, wobei der romanische Chor aus dem 12. Jahrhundert stammt und das Kirchenschiff im 19. Jahrhundert vollständig erneuert wurde.
Der romanische Chorbogen aus rotem Sandstein, der im Inneren erhalten ist, stammt aus dem 12. Jahrhundert und gilt als eines der seltensten Überreste dieser Art in Irland. Besucher bemerken sofort den Kontrast zwischen diesem alten Element und den jüngeren viktorianischen Teilen des Gebäudes.
Die Kathedrale öffnet an Freitagvormittagen und -nachmittagen im Sommer für Besucher. Es empfiehlt sich, den Besuch früh zu planen und sich vorab über die aktuellen Öffnungszeiten zu informieren, da diese außerhalb der Sommersaison eingeschränkt sein können.
Der romanische Chorbogen hat keinen Schlussstein und wird stattdessen von zwei leicht nach innen geneigten Säulen getragen, was ihn zu einem ungewöhnlichen Beispiel mittelalterlicher Bautechnik macht. Dieses Detail fällt erst auf den zweiten Blick auf, ist aber eines der auffälligsten Merkmale des Innenraums.
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