2008 Irish pork crisis, Lebensmittelsicherheitsvorfall in der Grafschaft Wexford, Irland.
Die Dioxin-Kontamination von 2008 war eine Lebensmittelsicherheitskrise, die irische Schweinefleischprodukte betraf und mehrere Wochen lang den internationalen Handel lähmte. Die betroffenen Produkte stammten von Farmen, die kontaminiertes Futter erhalten hatten und wurden in zahlreiche Länder exportiert, bevor die Behörden das Problem erkannten.
Das Futter einer Recycling-Anlage war mit Dioxinen verunreinigt und wurde 2008 an rund 50 Schweinefarmen in Irland geliefert. Die Kontamination führte zu weltweiten Handelsrestriktionen für irisches Schweinefleisch und zog Ermittlungen zur Betriebssicherheit nach sich.
Der Vorfall veränderte Irlands Ansatz zur Lebensmittelsicherheit und führte zu strengeren Kontrollen in der Fleischproduktion.
Die Behörden erstellten ein Rückrufsystem, das alle Schweineprodukte erfasste, die zwischen September und Dezember 2008 hergestellt wurden. Verbraucher konnten sich an lokale Lebensmittelbehörden wenden, um zu überprüfen, ob gekaufte Produkte betroffen waren.
Rindfleischproben von betroffenen Betrieben zeigten Dioxinwerte, die noch höher waren als bei den Schweineprodukten. Dies deutete darauf hin, dass das kontaminierte Futter ein breiteres Problem in der Tierfütterungskette darstellte.
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